Erde, Wasser, Feuer, Luft die vier Elemente formen den Baustoff Ziegel.

MASSIVER HAUSBAU MIT ZIEGEL

Starke Argumente für den natürlichen Baustoff Ziegel

 

Wohnkomfort und Energiesparen beginnen bereits beim Planen des Hausbaus. Die Wahl des Baustoffes und der geeigneten Wandstärke sind dabei entscheidende Kriterien. Das Ziegelmauerwerk garantiert mit seiner Summe an guten Eigenschaften den höchsten Wohnwert und niedrige Energiekosten - ein Leben lang. 

 

Je größer der Ziegelanteil im Haus und je dicker die Ziegelwand ist, desto besser kommen die natürlichen, regulierenden Eigenschaften des Ziegels zur Geltung. Mit den Mineralwollflocken gefüllten Ziegel verbessern sich nachweislich alle Mauerwerkseigenschaften noch zusätzlich: 

 

ZiegelvorteileZiegelherstellungZukunft Ziegel

Vorteile der Ziegelbauweise

Profitieren auch Sie von den hervorrangenden Eigenschaften des Baustoffs Ziegel!

Produktion

 Bis aus dem abgebauten Ton ein exakt geschliffener Planziegel entsteht, sind viele Schritte notwendig. EDER Ziegel sind heute High-Tech Produkte, deren Herstellung modernste Technik, Erfahrung und Kompetenz erfordert.

Rekultivierung

Die Natur liegt uns am Herzen - deshalb setzen wir nach dem Abbau des Rohstoffs für unsere Ziegel auf umfassende Maßnahmen zur Rekultivierung in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Wasserschutz und geben der Natur wieder ihre stabile, natürliche Balance zurück. Es entstehen auf unseren Abbauflächen Biotope, Naturobstwiesen mit alten Sorten sowie Lebensraum für Pflanzen und Tiere. 

Teich am rekultieverten Abbaufeld in Parz
Apfelbaumblüte mit Biene
Rekultivierte Lehmgrube in Weibern, Teich mit Wassergras und Bäumen im Hintergrund.
Blühender Löwenzahn am ehemaligen Abbaufeld Parz
Rekultivierte Lehmgrube in Weibern ein Naturjuwel für Tiere und Pflanzen.
Apfelbaumblüte

Forschungsprojekt - Zukunft Ziegel

Die Bauakademie Salzburg diente Baupionieren als Forschungspark. Es wurde das Verhalten des Ziegels unter realen Witterungseinflüssen in eigens errichteten Simulationsräumen gemessen und im Rahmen einer Masterarbeit an der FH Wels ausgewertet.

 

Zwei Simulationsräume

 

Die Räume wurden aus 50 cm starken Planziegeln und bauteilaktivierten Bodenplatten und Decken errichtet. Sie sind mit 150 Sensoren ausgestattet, um die Änderungen des Raumklimas und die Temperatur im Ziegelmauerwerk unter realen Bedingungen zu erforschen. Daraus konnten auch Rückschlüsse auf Unterschiede zu Berechnungen im Energieausweis gezogen werden.

 

Ergebnis 1: Wärmeschutz mit Ziegeln

 

Obwohl keine Dämmung angebracht war, konnte in den Ziegelsimulationsräumen selbst bei besonders niedrigen Außentemperaturen ein behagliches Raumklima gemessen werden.

 

Die Masse der 50 cm Ziegelmauern speichert die Wärme und hielt die Temperatur im Innenraum weitestgehend konstant. Damit wurde der Beweis erbracht, dass Ziegelmauern ohne Zusatzdämmung thermisch hocheffizient sind und Temperaturschwankungen sehr gut ausgleichen.

 

Das Ergebnis der Computersimulation ist ein 18,6 % geringerer Heizwärmebedarf im Vergleich zur Berechnung im Energieausweis. Begründbar ist der niedrigere HWB durch die Wärmespeicherfähigkeit der Wand zum Außenklima hin. Diese Speicherfähigkeit wird in den üblichen Rechenverfahren nicht berücksichtigt.

 

 

Ergebnis 2: Sommertauglich mit Ziegeln

 

Durch die Masse der dicken Wände werden Tempraturspitzen an heißen Tagen ausgeglichen und auch in stark genutzten Räumen wird für ein behagliches Klima gesorgt. Ziegelgebäude ohne Zusatzdämmung zeigen nicht nur im Winter ihre Stärken, sie sind auch im Sommer behaglich und das ohne aufwendige Kühlung.

 

Wurden die Simulationsräume beschattet und gut gelüftet, blieb die Temperatur innen immer in einem angenehmen Bereich unter 25 Grad, sogar bei über 35 Grad Außentemperatur und längeren Hitzeperioden.

 

Die Dämm- und Speicherkraft der Bauteile reicht damit klar aus- ganz ohne Vollwärmeschutz und zusätzliche Klimaanlage.

 

Die Ziegelbauweise ohne Zusatzdämmung hat noch einen weiteren Vorteil: Algen- und Pilzwachstum kommt auf massiven Ziegelwänden kaum vor. Außenwände aus reinen Ziegeln sind tendenziell wärmer und es bildet sich weniger Feuchtigkeit. Die Tauwasserbildung ist um 70 % seltener als beim Vollwärmeschutz.

 

Fazit

Behagliches Wohnen ist mit einem reinen Ziegelmauerwerk ohne zusätzliche Dämmung ohne Abstriche möglich. Im Versuch erwies sich die Kombination mit der Bauteilaktivierung von Böden und Decken als vielversprechend für die Zukunft.

  • Sowohl im Sommer als auch im Winter gelang es ein behagliches Raumklima sicherzustellen.
  • Die Speicherkraft des Ziegels sorgte im Winter selbst dann für eine angenehme Raumtemperatur, wenn draußen tiefe Minusgrade herrschten.
  • In der heißen Jahreszeit blieb die Raumtemperatur immer unter 25 Grad.
  • Einen großen Beitrag für die Berechnung von Gebäuden kann der für das Projekt entwickelte Rechenkern leisten. Er arbeitet extrem genau und bildet die Realität nahezu identisch ab.
  • Im Versuch funktionierte das Zusammenspiel der Bauteilaktivierung mit der Ziegelbauweise einwandfrei.

 

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