
Damit alles noch glatter geht
Glatter geht’s nicht - die plangeschliffenen Deckensteine passen perfekt und sauber aneinander. In Kombination mit den im EDER Werk vorgefertigten Ziegelträgern ergibt sich eine perfekte Deckenuntersicht und eine rasche Verlegung.
TYP | Decke 17+5 cm | Decke 20+5 cm | Decke 20+5 cm |
zuläss. Auflast | zulässige Stützweite = lichte Weite + 25 cm in m | ||
4,5 | 5,75 | 6,75 | - |
5,5 | 5,50 | 6,50 | 7,25 |
6 | 5,25 | 5,75 | 6,9 |
7 | 5,00¹) | 5,50 | 6,50 |
7 | 4,50²) | - | - |
1) Trägerlänge 4,8 m 2) Trägerlänge 4,6 m
Daten- | Decke 17+5 cm | zulässige Stützweite 5,00m - 5,75m | |
| zulässige Stützweite 4,50 | ||
Decke 20+5 cm | zulässige Stützweite 5,50m - 6,75m | ||
Decke 20+5 cm Doppelträger | zulässige Stützweite 6,50m - 7,25m |
|

Sämtliche Unebenheiten des Mauerwerks sind vor dem Verlegen mit einem Mörtelbett auszugleichen. Zusätzlich ist für den Auflagerbereich eine Lage Dachpappe als Trennlage vorzusehen.

Die Träger müssen schon vor dem Verlegen in einem Abstand von max. 1,60 m unterstellt werden (Überhöhung = Lichte/ 250).
Die Unterstellung bei Körben, Wechsel und Rollladenkasten ist laut Verlegeplan vor dem Verlegen der Träger vorzubereiten.


Die Träger müssen mind. 12 cm auf dem Mauerwerk aufliegen. Die Lage des ersten Trägers und die Verlegerichtung sind aus dem Verlegeplan zu entnehmen, wo diese durch einen Pfeil dargestellt wird.
Der Achsabstand der Träger beträgt 60 cm (45 cm zwischen den Trägern). Zum Einrichten der genauen Trägerabstände wird je ein Deckenziegel an den Trägerenden eingehängt.


Die Deckensteine werden der Reihe nach zwischen die Träger gesetzt. Die Deckenziegel sollen dabei nicht mehr als 3 cm auf dem Auflager liegen. Im Bereich der Roste und Mauern dürfen keine Deckenziegel verlegt werden.
Achtung, das Begehen der Decke darf nur über ausgelegte Pfosten erfolgen!

Im Bereich der Auflager ist die Kappbewehrung laut ÖNORM einzubauen (Matte AM 157 oder 1 Ø 10 pro Rippe im Auflagerbereich über eine lichte Weite von 6,2 m Ø 12 pro Rippe). Kappeisen sind an allen Trägerenden in Höhe des Aufbetons (2 cm unter Deckenoberkante) einzubauen und müssen mit einem Hacken um die obere, äußere Rosteinlage greifen.

Nach der Rostummauerung sollte, um Kältebrücken zu vermeiden, gedämmt werden. Bei den Außenmauern und tragenden Innenwänden wird ein Rosteisen laut ÖNORM (2 Ø 12 oder 3 Ø 10) eingebaut.

Die Verteilerbewehrung ist laut ÖNORM vollflächig einzubauen (A 60; AQ 42). Bei der Verwendung von Gittermatten wird die Hauptbewehrung quer zur Trägerrichtung verlegt.

Querrippen sind laut Statik ab einer lichten Weite von 6 m einzubauen.
Die Kontrolle und Abnahme der Bewehrung hat unbedingt vor dem Betonieren durch den Bauführer zu erfolgen. Ebenso hat dieser die Unterstellung samt Überhöhung zu überprüfen.
Die Träger und Deckenziegel sind vor dem Betonieren von Verschmutzungen zu reinigen! Vor dem Einbringen des Vergussbetons sind die Deckenziegel vorzunässen, da sonst der Ziegel dem Beton das für das Abbinden nötige Wasser entzieht. Die Decke wird in einem Arbeitsgang betoniert. Die Betongüte entnehmen Sie dem Verlegeplan. Auf Verdichtung des Betons, speziell in den Rippen, ist besonders zu achten!
Verhindern Sie das zu schnelle Austrocknen des Betons durch das Auflegen einer Folie, oder besprühen Sie mehrmals vorsichtig den frischen Beton.
Ausschalungsfrist beachten!
21 Tage nach dem Betonieren bei mittlerer Temperatur hat die Decke ihre volle Tragfähigkeit erreicht. Die Unterstellung kann entfernt werden. Bei längeren Bauunterbrechungen muss die Decke mit einer Folie vor starker Durchnässung geschützt werden.
Der Kamin benötigt einen Spielraum zum Ausdehnen. Zwischen Decke und Kamin ist eine 2 - 3 cm Fuge vorzusehen, die mit Mineralfaserplatten gefüllt wird. Quer zur Trägerrichtung sind Wechseleisen laut Verlegeplan einzubauen.

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