
Individuelle Grundrisse einfach gedeckt
Diese Ziegeldecken-Bauweise bewährt sich bereits seit 35 Jahren. Selbst bei komplizierten Grundrissen ermöglichen die Einzelbauteile eine perfekte Lösung. Geringe Mengen an Aufbeton sorgen für eine baubiologisch optimale Ziegeldecke, die äußerst rasch verlegt ist.
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TYP | Decke 15+5 cm | Decke 18+5 cm | Decke 21+5 cm | Decke 25+6 cm | ||||
Betongüte | XC1 | XC2 | XC1 | XC2 | XC1 | XC2 | XC1 | XC2 |
zuläss. Auflast | zulässige Stützweite = lichte Weite + 25 cm in m | |||||||
3,50 | 5,00 | 5,25 | 5,75 | 6,00 | 6,75 | 7,00 | 7,50 | 8,00 |
5,00 | 4,75 | 5,00 | 5,50 | 5,75 | 6,25 | 6,75 | 7,25 | 7,50 |
6,00 | 4,60 | 4,75 | 5,35 | 5,65 | 6,15 | 6,50 | 7,00 | 7,25 |
7,00 | 4,50 | 4,50 | 5,25 | 5,50 | 6,00 | 6,25 | 6,75 | 7,00 |
8,00 | 4,25 | 4,40 | 5,00 | 5,25 | 5,75 | 6,00 | 6,50 | 6,75 |
10,00 | 4,00 | 4,25 | 4,75 | 5,00 | 5,50 | 5,75 | 6,25 | 6,50 |

Im Auflagebereich ist unbedingt eine Dachpappe vorzusehen. Ca. 10 cm vom Deckenrand beginnend werden die Haken im Abstand von 75 cm an die tragenden Wände gehängt.

Mit einer Latte genau Maß nehmen. Die Pfosten mindestens 1 m überlappend zusammenkeilen und in die Haken einhängen. Die Pfosten müssen in Deckenspannrichtung liegen.
Achtung: Bei Rollladenkästen keine Haken einhängen, es ist eine Unterstellung erforderlich!

Nach dem Einhängen aller Pfosten wird die Montageunterstellung aufgestellt. Ein Kantholz (10/10) wird in der Mitte der Balken angeordnet und mit Steher in einem max. Abstand von 1 m unterstellt.
Lichte Weite bis 5,0 m = 1 Unterstellung
Lichte Weite bis 6,5 m = 2 Unterstellungen
Lichte Weite ab 6,5 m = 3 Unterstellungen

Nun werden die Bretter im Abstand von 33 cm quer zu den Pfosten verlegt. Zur Anpassung an die Raumgröße werden die Bretter ca. 1 m überlappt - nicht abgeschnitten! Zusätzliche Bretter werden für Körbe, Balkone usw. benötigt.
Achtung: Bretter nicht an Pfosten nageln, dadurch entstehen Schäden beim Ausschalen!

Deckensteine werden vom Rand weg in Spannrichtung verlegt. Wo sich die Bretterreihen überlappen, wird, um den Bretterabstand zu gewährleisten, ebenfalls eine Reihe Deckensteine verlegt. Bei einer Bretterreihe wird mit ganzen Deckensteinen begonnen und bei der anderen mit halben. Die mitgelieferten Verblender dienen zum Ausgleich. Die Deckensteine dürfen nicht in den Auflagebereich ragen!

Nach dem Auflegen der Deckensteine werden die Steher auf die richtige Überhöhung eingestellt. Das Maß beträgt 1/ 250, also bei z.B. 4,5 m lichte Weite 1,8 cm und bei 6,0 m lichte Weite 2,4 cm.

Nach dem Einlegen der Bügelmatte wird die berechnete Rippenbewehrung laut Verlegeplan pro Rippe eingebaut.

Querrippen sind laut Statik ab einer lichten Weite von 6 m einzubauen. Diverse Unterzüge, Zulagen, Auswechslungen usw. sind laut Verlegeplan einzubauen.

Nach der Rostummauerung sollte, um Kältebrücken zu vermeiden, gedämmt werden. Bei den Außenmauern und tragenden Innenwänden muss ein Rosteisen laut ÖNORM (2 Ø 12 oder 4 Ø 8 oder 3 Ø 10) eingebaut werden.

Die Kappbewehrung wird laut Statik (meist Matte AM 157) nur im Auflager verlegt. Die Querbewehrung (Matte z.B. AQ 42) laut ÖNORM, bzw. nach Verlegeplan, wird vollflächig verlegt.

Die Kontrolle und Abnahme der Bewehrung hat unbedingt vor dem Betonieren durch den Bauführer zu erfolgen. Ebenso hat dieser die Unterstellung samt Überhöhung zu überprüfen.
Vor dem Einbringen des Vergussbetons sind die Deckenziegel vorzunässen, da sonst der Ziegel dem Beton das für das Abbinden nötige Wasser entzieht.
Verwenden Sie die laut Angabe der Firma Eder erforderliche Betongüte. Kontrollieren Sie während des Betoniervorgangs die Steher, ob die erforderliche Überhöhung noch gegeben ist. Die Decke wird in einem Arbeitsgang betoniert. Auf die Verdichtung des Betons, speziell in den Rippen, ist besonders zu achten!
Verhindern Sie das zu schnelle Austrocknen des Betons durch das Auflegen einer Folie, oder besprühen Sie mehrmals vorsichtig den frischen Beton.
Halten Sie die Ausschalungsfrist genau ein: 21 Tage (bzw. laut statischen Erfordernissen) bei mittlerer Temperatur und Zement CEM II 32,5 R. Das Ausschalen wird von der Firma Eder erledigt. Bei längeren Bauunterbrechungen muss die Decke mit einer Folie vor starker Durchnässung geschützt werden.

Der Kamin benötigt einen Spielraum zum Ausdehnen. Zwischen Decke und Kamin ist eine 2 - 3 cm Fuge vorzusehen, die mit Mineralfaserplatten gefüllt wird. Quer zur Trägerrichtung sind Wechseleisen laut Verlegeplan einzubauen.

Bei der Verlegung einer schrägen Decke empfehlen wir einen EDER-Monteur beizuziehen.

v.l.n.r.
Ing. Josef Köstl
Tel.: 07276 / 24 15-625
Mobil: 0664 / 817 38 28
e-mail: j.koestl
eder.co.at
Christian Ratzenböck
Tel.: 07276 / 24 15-617
Mobil: 0664 / 530 42 12
e-mail: c.ratzenboeck
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Günther Wimmer
Tel.: 07276 / 24 15-620
e-mail: g.wimmer
eder.co.at
ZIEGELWERK EDER GMBH & CO KG 4722 Peuerbach, Bruck 39, Tel.: +43 (0) 7276 / 24 15-0, Fax: +43 (0) 7276 / 33 45, e-mail: info
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