EDER Rippenhohlsteindecke

Individuelle Grundrisse einfach gedeckt

Diese Ziegeldecken-Bauweise bewährt sich bereits seit über 35 Jahren.

Selbst bei komplizierten Grundrissen ermöglichen die Einzelbauteile eine perfekte Lösung. Geringe Mengen an Aufbeton sorgen für eine baubiologisch optimale Ziegeldecke, die äußerst rasch verlegt ist.



Die ideale Lösung für:

  • Jeden Grundriss
  • Zu- und Umbauten
  • Altbausanierungen
  • Individuelle Raumformen
  • Anspruchsvolle statische Lösungen
  • Dachschrägen
  • Großen Anteil an Eigenleistung

EDER Qualitätsvorteile:

  • Kein Baukran nötig
  • Wenig Aufbeton erforderlich
  • Baubiologisch optimal
  • Keine schweren Bauteile
  • Einheitlicher Putzgrund
  • Einfache Elektroinstallationen
  • Holzschalung sorgt für sicheres Verlegen

EDER Servicevorteile:

  • Kostenlose Beistellung der EDER Patentschalung
  • Auf Wunsch Verlegeunterstützung mittels EDER Monteur
  • Lieferung durch firmeneigenen LKW
  • Ausschalung und Abholung der Patentschalung inkludiert

Verarbeitungsfilm

Rippenhohlsteindecke




Auflasttabelle

TYPDecke 15+5 cm  Decke 18+5 cmDecke 21+5 cm Decke 25+6 cm
BetongüteXC1
 C16/20
XC2
 C25/30
XC1
 C16/20
XC2
 C25/30
XC1
 C16/20
XC2
 C25/30
XC1
 C16/20
XC2
 C25/30

zuläss. Auflast
 ohne Decken-
 gewicht

zulässige Stützweite = lichte Weite + 25 cm
3,50 kN/m25,00 m
5,25 m5,75 m6,00 m6,75 m7,00 m7,50 m8,00 m
5,00 kN/m24,75 m5,00 m5,50 m5,75 m6,25 m6,75 m7,25 m7,50 m
6,00 kN/m24,60 m4,75 m5,35 m5,65 m6,15 m6,50 m7,00 m7,25 m
7,00 kN/m24,50 m4,50 m5,25 m5,50 m6,00 m6,25 m6,75 m7,00 m
8,00 kN/m24,25 m4,40 m5,00 m5,25 m5,75 m6,00 m6,50 m6,75 m
10,00 kN/m24,00 m4,25 m4,75 m5,00 m5,50 m5,75 m6,25 m6,50 m

1. Dachpappe auflegen und Haken einhängen


Im Auflagebereich ist unbedingt eine Dachpappe vorzusehen. Ca. 10 cm vom Deckenrand beginnend werden die Haken im Abstand von 75 cm an die tragenden Wände gehängt.

2. Pfosten verkeilen


Mit einer Latte genau Maß nehmen. Die Pfosten mindestens 1 m überlappend zusammenkeilen und in die Haken einhängen. Die Pfosten müssen in Deckenspannrichtung liegen.

 

Achtung: Bei Rollladenkästen keine Haken einhängen, es ist eine Unterstellung erforderlich!

 

3. Unterstellung aufstellen


Nach dem Einhängen aller Pfosten wird die Montageunterstellung aufgestellt. Ein Kantholz (10/10) wird in der Mitte der Balken angeordnet und mit Steher in einem max. Abstand von 1 m unterstellt.

Lichte Weite bis 5,0 m = 1 Unterstellung
Lichte Weite bis 6,5 m = 2 Unterstellungen
Lichte Weite ab 6,5 m = 3 Unterstellungen

 

4. Bretter auflegen


Nun werden die Bretter im Abstand von 33 cm quer zu den Pfosten verlegt. Zur Anpassung an die Raumgröße werden die Bretter ca. 1 m überlappt - nicht abgeschnitten! Zusätzliche Bretter werden für Körbe, Balkone usw. benötigt.

Achtung: Bretter nicht an Pfosten nageln, dadurch entstehen Schäden beim Ausschalen!

5. Deckensteine verlegen


Deckensteine werden vom Rand weg in Spannrichtung verlegt. Wo sich die Bretterreihen überlappen, wird, um den Bretterabstand zu gewährleisten, ebenfalls eine Reihe Deckensteine verlegt. Bei einer Bretterreihe wird mit ganzen Deckensteinen begonnen und bei der anderen mit halben. Die mitgelieferten Verblender dienen zum Ausgleich. Die Deckensteine dürfen nicht in den Auflagebereich ragen!

6. Überhöhung einstellen


Nach dem Auflegen der Deckensteine werden die Steher auf die richtige Überhöhung eingestellt. Das Maß beträgt 1/ 250, also bei z.B. 4,5 m lichte Weite 1,8 cm und bei 6,0 m lichte Weite 2,4 cm.

7. Bügelmatte /Rippenbewehrung


Nach dem Einlegen der Bügelmatte wird die berechnete Rippenbewehrung laut Verlegeplan pro Rippe eingebaut.

8. Zusatzbewehrung einbauen


Querrippen sind laut Statik ab einer lichten Weite von 6 m einzubauen. Diverse Unterzüge, Zulagen, Auswechslungen usw. sind laut Verlegeplan einzubauen.

9. Rostbewehrung einbauen


Nach der Rostummauerung sollte, um Kältebrücken zu vermeiden, gedämmt werden. Bei den Außenmauern und tragenden Innenwänden muss ein Rosteisen laut ÖNORM (2 Ø 12 oder 4 Ø 8 oder 3 Ø 10) eingebaut werden.

10. Quer- und Kappbewehrung


Die Kappbewehrung wird laut Statik (meist Matte AM 157) nur im Auflager verlegt. Die Querbewehrung (Matte z.B. AQ 42) laut ÖNORM, bzw. nach Verlegeplan, wird vollflächig verlegt.

11. Decke betonieren


Die Kontrolle und Abnahme der Bewehrung hat unbedingt vor dem Betonieren durch den Bauführer zu erfolgen. Ebenso hat dieser die Unterstellung samt Überhöhung zu überprüfen.
Vor dem Einbringen des Vergussbetons sind die Deckenziegel vorzunässen, da sonst der Ziegel dem Beton das für das Abbinden nötige Wasser entzieht.

Verwenden Sie die laut Angabe der Firma Eder erforderliche Betongüte. Kontrollieren Sie während des Betoniervorgangs die Steher, ob die erforderliche Überhöhung noch gegeben ist. Die Decke wird in einem Arbeitsgang betoniert. Auf die Verdichtung des Betons, speziell in den Rippen, ist besonders zu achten!
Verhindern Sie das zu schnelle Austrocknen des Betons durch das Auflegen einer Folie, oder besprühen Sie mehrmals vorsichtig den frischen Beton.

Ausschalungsfrist beachten!

Halten Sie die Ausschalungsfrist genau ein: 21 Tage (bzw. laut statischen Erfordernissen) bei mittlerer Temperatur und Zement CEM II 32,5 R. Das Ausschalen wird von der Firma Eder erledigt. Bei längeren Bauunterbrechungen muss die Decke mit einer Folie vor starker Durchnässung geschützt werden.