OÖ Wohnbauförderung

WOHNBAUFÖRDERUNG

Gute Dämmeigenschaften der Bauteile zur Außenluft und zu unbeheizten Räumen sind Grundvoraussetzung für niedrigen Energiebedarf und hohe Behaglichkeit.

Eine möglichst wärmebrückenfreie Konstruktion ist entscheidend für Wohnkomfort und die Vermeidung unnötiger Wärmeverluste.

  • Förderstufen
  • Klimarelevantes Heizsystem
  • Gebäudehülle
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*     NEZ = Nutzheizenergiekennzahl
**   ohne Zuschläge für Kinder, barrierefreies Bauen und ökologische Dämmstoffe
*** Einmalzuschuss: Die Höhe beträgt 6% des geförderten Darlehens.

Innovatives, klimarelevantes Hauptheizsystem

HeizsystemNiedrigenergiehaus
NEZ ≤ 45 kWh/m²a
Niedrigenergiehaus
NEZ ≤ 36 kWh/m²a

Niedrigstenergiehaus

Minimalenergiehaus
Biomasseheizanlage
(Hackgut, Pellets, Stückholz,...)

 

 

 

 

  • Kombination mit einer thermischen Solaranlage mit mind. 8 m² Aperturfläche

oder

  • Kombination mit einer Photovoltaikanlage mit mind. 2 kWpeak Leistung.
  •  
Fern-/Nahwärme
mit einem Anteil von zumindest 80 % erneuerbarer Energie
  •  
Fern-/Nahwärme
aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  •  
Elektrisch betriebenes Heizungswärmepumpen-
System
mit einer Jahresarbeitszahl von zumindest 4,0 bzw.
von zumindest 3,5 bei Nutzung der Wärmequelle Luft
  • Kombination mit einer thermischen Solaranlage mit mind. 4 m² Aperturfläche
oder
  • Kombination mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mind. 1 kWpeak
oder
  • Betrieb mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energieträgern (Ökostrom)
Erdgas-Brennwert- bzw.
Flüssiggas-Brennwert-Anlage
  • Kombination mit einer thermischen Solaranlage mit mind. 4 m² Aperturfläche
oder
  • Gasbetrieb mit einem Anteil von zumindest 30 % Biogas


Kohle, Heizöl und Elektroheizungen als Hauptheizsystem dürfen nicht verwendet werden!
√ = keine zusätzlichen Auflagen an das Heizsystem

Niedrigstenergiehaus

Oberste Geschoßdecke:
Ein beträchtlicher Teil der Heizenergie geht durch die oberste Geschoßdecke verloren. Hier ist gute Dämmung besonders leicht möglich. Wir empfehlen eine Dämmung zw. 30 und 40 cm:

  • EDER Poroplanziegeldecke
  • EDER Rippenhohlsteindecke

Denken Sie an einen Ausbau des Dachgeschoßes, empfehlen wir das massive EDER Wohndach.


Außenwände:
Als größter Teil der Gebäudehülle sind die Außenwände wichtig für den Wärmebedarf. Eine große speicherfähige Masse sichert geringe Heizkosten und ein ausgeglichenes, angenehmes Raumklima.
Ideal ist ein einschaliges 50 cm dickes Mauerwerk.


Fenster:
Möglichst zwei Drittel der Fensterflächen sollen nach Süden ausgerichtet sein. Sie weisen eine positive Energiebilanz auf - die Wärmegewinnung durch die Sonne ist in der Heizsaison größer als die Verluste

Rollläden und Raffstore:
Rollläden und Raffstore sind zusätzliche Wärmedämmer. Sie sorgen für ausreichend Beschattung im Sommer, Schutz vor Überhitzung, guten Sichtschutz und erhöhte Sicherheit.


Kellerdecke:
Zur Minimierung der Wärmeverluste empfehlen wir eine vollflächige Perimeterdämmung der Kellerwände, einen überdämmten Sockel und einen 25 cm hohen Fußbodenaufbau.

Luftdichtheit:
Die Gebäudedämmung ist nur bei einer dichten Gebäudehülle wirksam. Massivbauten werden durch den Innenputz luftdicht. Wichtig ist, dass die Hülle nach der Fertigstellung nicht durch Elektro- und Sanitärinstallationen undicht wird.